Hackschnitzel aus dem Forst. Ein preiswerter, nachwachsender Brennstoff
Seit der verstärkten Diskussion um den Treibhauseffekt und die dadurch drohende Klimakatastrophe ist auch der fast schon vergessene Brennstoff Holz wieder in das Blickfeld gerückt.
Zur Klarstellung vorweg: Wenn wir vom "Brennstoff Holz" oder von Brennschnitzeln sprechen, dann meinen wir in erster Linie jene Holzreste, welche bisher Überwiegend als lästiger Abfall unter zusätzlichem Kostenaufwand und umweltbelastend vernichtet wurden, oder nutzlos und störend in den Wäldern als sogenanntes Wald-Restholz verrotteten.
Wald-Restholz ist einmal das, bei der Ernte von Altbeständen liegen gebliebene Ast,- Reisig- und Kronenholz und zum anderen das, bei den waldbaulich notwendigen Läuterungen und Erstdurchforstungen in Jungbeständen anfallende Schwachholz. Auch das Flurholz (Obstplantagen, Wegebäume, Knicks) rechnen wir hierzu. Mit mobilen Hackmaschinen ist es möglich, dieses im Einzelstück unergiebige, dazu meist noch weit verstreut liegende und sperrige Sortiment durch maschinelle Zerkleinerung als preisgünstigen Brennstoff nutzbar zu machen. Diese, so gewonnenen Hackschnitzel - auch Brennschnitzel genannt - bieten neben der leichten Handhabe durch Transport- und Schüttfähigkeit auch wichtige feuerungstechnische Vorteile.
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